Alle aus Moria nach Deutschland?

on

Es sind düstere Aussichten, die sich nach den letzten aktuellen Gesprächen der europäischen Regierungschefs offenbaren: Keiner will den deutschen Weg zur Rettung einiger Hundert Flüchtlingsfamilien mitgehen. Besonders Österreich mit seinem Kanzler Sebastian Kurz stellt sich klar gegen die deutschen Pläne und sagt: „Wir lassen uns nicht erpressen und werden keine neuen Flüchtlinge aus Griechenland aufnehmen.“ Es ist nämlich anzunehmen, dass die Flüchtlinge im Lager in Moria die Feuer selbst gelegt haben, um eine Ausreise vornehmlich nach Deutschland zu erzwingen.

Ja, die Kanzlerin sollte schnellstens mit sich ins Gebet gehen und prüfen, ob sie genügend aus ihrem Alleingang von 2015 gelernt hat, und nicht denselben Fehler wiederholen will. Sie weiß genau, dass sich das Desaster mit Millionen Flüchtlingen aus dem Jahr 2015 nicht wiederholen darf – was sie selbst seinerzeit in Interviews zugegeben hatte. Dennoch scheint sie ihren Grundsätzen erneut untreu zu werden und hat sich vorerst bereit erklärt, 1.553 Flüchtlinge, hauptsächlich Syrer, Afghanen und Iraker, bei uns aufzunehmen. Eine vergleichsweise kleine Menge an Personen, aber eben doch ein Signal an andere, die Gutmütigkeit der Deutschen auszunutzen und ins Land zu strömen. Somit entschied sich Deutschland unter der Regie der Kanzlerin vorgestern für einen Alleingang, der natürlich Fragen aufwirft: Wie steht es um die europäische Gemeinschaft, das gemeinsame Entscheiden in Krisen und besonderen Situationen, wie steht es um die Frage, ob sich Deutschland und Europa weiter erpressen lassen sollte, denn die selbst gelegten Feuer in den Unterkünften auf Lesbos zeigen, dass die gewaltbereiten Flüchtlinge ihr weiteres „Lebensglück“ im Herzen Europas erzwingen wollen.

Eine europäische Migrationspolitik, die gemeinsam getragen wird, gibt es nicht. Kanzlerin Merkel bemerkt dazu treffend: „An Lesbos und am Lager Moria zeigt sich das ganze Elend der europäischen Migrationspolitik, die keine ist. Das muss man einfach so nüchtern feststellen.“ Natürlich fragen sich viele, warum es für die Flüchtlinge immer nur den Weg nach Europa gibt? Warum kann man diese Leute nicht auch nach Asien oder in reiche arabische Länder verschiffen? Es ist einfach, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, und Deutschland und Europa als Zielland zu wählen. Daher scheint es ein wichtiges Zeichen, dass Kanzler Kurz ein deutliches NEIN in Richtung Deutschland ausspricht. Und dabei sieht er sich noch nicht einmal alleine. Der Klartext aus Wien des österreichischen Kanzlers lautet entsprechend: „Wir werden dem deutschen Weg hier nicht folgen. Ich gehe auch davon aus, dass sehr viele europäische Länder diesen Weg – Flüchtlinge in großer Zahl aus Griechenland aufnehmen – nicht folgen werden.“

Es ist eine Schande, dass das deutsche Volk nicht gefragt wird, wie es um eine erneute Hilfsbereitschaft steht. Beispielsweise in einer Volksabstimmung. Schließlich zahlt der deutsche Steuerzahler dann die Zeche. Und wir haben weiß Gott genügend schlechte Erfahrung gemacht mit Zugewanderten und Flüchtlingen, die unsere Hilfsbereitschaft bis zum Erbrechen ausnutzen, oder sich in unserem Land gegen Polizei, Gesetz oder Autoritäten stellen. Angefangen bei den arabischen Großfamilien, über Schwarzafrikaner, die ihr Geld mit Drogenhandel verdienen oder Personen, die den Sozialstaat ausnutzen, ohne dagegen in irgendeiner Weise etwas zurückzugeben. Das sind Tausende – und dem deutschen Steuerzahler bleibt nichts anderes übrig, als machtlos und auch wütend den Alleingängen von Angela Merkel zuzuschauen.

Besonders brisant bei dieser ganzen Geschichte ist die Tatsache, dass die griechische Regierung offiziell gar keine Flüchtlinge von der Insel lassen will, um der Erpressung durch Brandstiftung nicht nachzugeben und diese quasi noch zu belohnen. Zwar wurden fünf verdächtige Migranten festgenommen, ein sechster wird noch gesucht, aber das bringt uns auch nicht weiter in dem Problem mit der Unterbringung der Menschen. Wenn die anderen europäischen Staaten nicht hart bleiben, wird es Jahr für Jahr zehntausende Flüchtlinge geben, die in der allgemeinen „Aufbruchstimmung“ und in dem Bewusstsein, dass man genügend Mitleid erregen kann, um in Europa irgendwo unter zu kommen, den Gang nach Deutschland und nach Europa antreten. Die Schweiz sagt NEIN, Ungarn sagt Nein, Österreich sagt NEIN – jetzt ist auch Deutschland gefragt, seinen Beitrag zum Zusammenhalt der europäischen Gemeinschaft zu leisten.

Ein Kommentar auch kommentieren

  1. Gregor Morawitz sagt:

    Es ist ein klares Statement:Alle Welt weiß, dass man „Mutti Merkel“ immer wieder bequatschen und an der Ehre packen kann. Da werden noch tausende andere „Flüchtlinge“ – die meisten nach dem Motto: Wir werden politisch verfolgt und wollen deshalb Asyl!!! – kommen und einreisen. Viele illegal, die anderen mit fadenscheinigen Begründungen. Man lacht wieder mal über Deutschland . Die Führungs- und Entscheidungsschwäche ist eklatant. Aber Neuwahlen bringen das alte Elend – nur in neuer Personalie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.