Dr. Peters Group: Erfahrung, Stabilität und attraktive Renditen

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Warum Hotelinvestments ein probates Mittel gegen Nullzinsen sind.

Seit über drei Jahren steht der Leitzins der Europäischen Zentralbank bei null Prozent. Und eine Veränderung ist nicht in Sicht. Vielmehr droht Bankkunden wohl weiteres Ungemach – in Form von höheren Gebühren und Strafzinsen. Klar ist: Die klassische Geldanlage ist passé. Viele Anleger stellen sich daher zu Recht die Frage: Was mache ich mit meinem Geld?

Eine lohnende Alternative zur klassischen Geldanlage sind Sachwertinvestitionen – beispielsweise in Immobilien. Das Problem: Angesichts des fortwährenden Booms im Immobiliensektor ist der Markt so gut wie leergefegt – vor allem in Top-Städten wie Hamburg und München. Zudem sind die Einkaufspreise zumindest in Teilen sehr hoch.

Partnersuche statt Perlentaucherei

Wer eine rentable Immobilienanlage mit überschaubarem Risiko sucht, muss daher Perlentaucher-Qualitäten haben oder sich einen Partner suchen, der jahrelange Erfahrung in diesem Marktsegment hat. Wie die Dr. Peters Group, die sich seit über 40 Jahren als Investor im Immobilienbereich engagiert. Im Neugeschäft fokussiert sich die Dortmunder Manufaktur für Sachwertinvestitionen verstärkt auf die Nutzungsklasse Hotels. Diese bietet Stabilität und attraktive Renditen, wie ein Blick in die Leistungsbilanz der Hotelfonds von Dr. Peters zeigt. Über 209 Millionen Euro hat die Dr. Peters Group in 22 Hotels investiert; davon wurden bislang 17 verkauft. Im Schnitt haben die Anleger dieser Fonds ihr eingesetztes Kapital mehr als verdoppelt.

Zuletzt konnten sich Anleger der Dr. Peters Group in der Nähe von München an einem modernen Businesshotel der Marke Courtyard by Marriott beteiligen. Weitere Projekte sind bereits geplant. So soll in Kürze ein risikogemischter Hotelfonds aufgelegt werden, der in mehrere Hotels investiert.

Positive Rahmenbedingungen

Für Hotelinvestments sprechen vor allem die positiven Rahmenbedingungen, die seit über 25 Jahren für strukturelles Wachstum sorgen. Nicht zuletzt aufgrund seiner zentralen Lage ist Deutschland der größte Messeplatz und wichtigste Veranstaltungsort Europas, was zu einer großen Anzahl an Geschäftsreisenden führt. Zudem profitiert der deutsche Hotelmarkt zunehmend vom Tourismus. Seit neun Jahren in Folge meldet der Hotel- und Gaststättenverband Rekorde bei den Übernachtungszahlen – mit weiter steigender Tendenz.

Dafür sorgen zum Beispiel der zunehmende Trend zu Kurzreisen und Städtetrips sowie die wachsende Mittelschicht aus Asien, die gerne und oft nach Europa reist. Da über die Hälfte aller Hotelübernachtungen in der EU auf Frankreich, Spanien und Deutschland entfallen, ist davon auszugehen, dass der deutsche Hotelmarkt von dieser Entwicklung überdurchschnittlich profitiert.

Hinzu kommen die in Deutschland gängigen Pachtverträge mit einer Laufzeit von meist 20 Jahren. Gepaart mit der Übernahme wesentlicher Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten durch den Betreiber, halten diese den Verwaltungsaufwand für Anleger selbst bei großen Investitionssummen gering.

Passendes Konzept

Doch der Hotelmarkt birgt auch Herausforderungen – vor allem für Investoren, die keine tiefgehende Hotelexpertise mitbringen. Denn anders als bei vielen anderen Nutzungsklassen wie Büro- und Gewerbeimmobilien, entscheiden bei Hotels nicht nur die Lage und der Preis über den Erfolg einer Investition. Ebenso wichtig ist die Auswahl der richtigen Betreibergesellschaft sowie des passenden Konzepts. Je nach den vor Ort gegebenen Marktverhältnissen müssen sich Hotels an zum Teil sehr unterschiedlichen Zielgruppen orientieren: Denn ein Geschäftsreisender hat andere Bedürfnisse und Wünsche als beispielsweise ein Städte- oder Langzeittourist.

Fazit der Dr. Peters Group

Wer erfolgreich in ein Hotel investieren möchte, sollte deshalb auf einen Sachwertspezialisten setzen, der die Branche und deren Besonderheiten kennt und daher mit den Akteuren im Hotelmarkt auf Augenhöhe verhandeln kann. Anleger, die sich bei einem Hotelinvestment für eine solche Partnerschaft entscheiden, dürften sich auch in den kommenden Jahren an stabilen Cashflows und attraktiven Renditen erfreuen.

PRIMUS Concept: Immobilieninvestments bieten Sicherheit und attraktive Renditen

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Immobilien gelten als konservative und sichere Geldanlage. Insbesondere in Zeiten niedriger Kapitalmarktzinsen und einem turbulenten weltwirtschaftlichen Umfeld kommen die Vorteile von Immobilieninvestments voll zur Geltung: attraktive Renditen bei hoher Werthaltigkeit und Krisensicherheit. 

Seit Jahren befinden sich die Finanzierungskosten für Immobilien auf einem historisch niedrigen Niveau. Die attraktiven Konditionen in Kombination mit einer niedrigen Verzinsung der Finanzierung, haben zu einem Boom am Immobilienmarkt geführt. „Viele Anlageprodukte sind von der Inflation betroffen, unter anderem Tages- und Festgeld, Bausparverträge, Sparbücher und Lebensversicherungen. Im Gegensatz dazu genießen Sachwerte, insbesondere Immobilien einen Werterhalt oder sogar eine kontinuierliche Wertsteigerung“, sagt Werner Schilcher, Vorstand der PRIMUS Concept Unternehmensgruppe.

Von der eigengenutzten Immobilie bis zum Renditeobjekt: Viele Kapitalanleger finden die Sicherheit ihres Investments und die Mietrenditen attraktiver als riskante Aktieninvestments oder fast unverzinste Geldmarktprodukte – insbesondere für die Altersvorsorge. Aktuell plant fast jeder fünfte Deutsche, in den kommenden fünf Jahren eine Immobilie zu kaufen oder zu bauen. Für die Hälfte der Befragten einer repräsentativen Umfrage des Internetvergleichsportals Check24 und des Meinungsforschungsunternehmens YouGov ist die Altersvorsorge der wichtigste Beweggrund für ihr Vorhaben.

Immobilien schützen vor Altersarmut

Wissenschaftler der Bertelsmann-Stiftung bewerten Immobilienbesitz als ein wesentliches Merkmal zur Bewertung des Armutsrisikos im Alter. Wer in Renditeimmobilien als Altersvorsorge investiert hat, unterliegt in der Regel keinem Risiko im Alter zu verarmen. „Falls ein Haushalt über weitere Immobilien und entsprechende Mieteinnahmen verfügt, kann davon ausgegangen werden, dass dieser Haushalt keinem Altersarmutsrisiko unterliegt“, schreiben die Bertelsmann-Wissenschaftler in ihrer Studie.

Immobilien: Krisensicherheit und Steuervorteile

Für den Immobilienfachmann Werner Schilcher liegen die Vorteile von Immobilieninvestments klar auf der Hand. Über Jahrzehnte hätten sich die Immobilien auch in Krisenzeiten als stabile Wertanlage bewährt und in den vergangenen 150 Jahren drei Mal Währungsreformen ohne größere Wertverluste überstanden. Geld sei in diesen Krisenzeiten hingegen immer wieder entwertet worden.

Zudem könne sich der Erwerb einer Kapitalanlage-Immobilie positiv auf die steuerliche Situation des Käufers auswirken. Unter anderem können Kreditzinsen sowie Abschreibungen für die Abnutzung steuerlich geltend gemacht werden und sich so im Zeitverlauf positiv auswirken. „Nach einer zehnjährigen Haltefrist ist außerdem ein steuerfreier Verkauf möglich, diesen Vorteil bietet keine andere Geldanlage“, erklärt der PRIMUS Concept Vorstand.

Immobilienmarkt wird weiter boomen

Ein Ende des Immobilienbooms oder eine gefährliche Blasenbildung am Markt sieht PRIMUS Concept Vorstand Schilcher derzeit nicht als größere Risiken. Allerdings müsse bei der Auswahl und Betreuung der Objekte genauso wie bei der Projektierung von Neubauten sorgfältig vorgegangen werden. Neben einer soliden Finanzierung müsse auch eine seriöse Pacht- oder Mietsituation gewährleistet werden. Full-Service-Anbieter bieten Kapitalanlegern dabei professionelle Hilfe. Je nach Lage und Art der Objekte können Investoren beispielweise bei der PRIMUS Concept mit Mietrenditen zwischen 2,5 Prozent und 5,5 Prozent rechnen.

Zusätzlich können Anleger auch auf weitere Wertsteigerungen der erworbenen Liegenschaften hoffen. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass die Nachfrage nach Immobilien bis 2030 und darüber hinaus hoch bleiben wird. Der Neubau kommt der Nachfrage weiterhin nicht hinterher, daher wird das Angebot an Wohnraum vielerorts zu gering bleiben. Das trifft insbesondere auf genau die Ballungszentren mit den höchsten Preissteigerungen zu. PRIMUS Concept Vorstand Werner Schilcher kommentiert: „Die schon bestehende Lücke von einer Million fehlenden Wohnungen lässt sich auch in den nächsten Jahren kaum schließen.“

Aktien: FCR Immobilien AG vergoldet Beton

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Die FCR Immobilien AG setzt ihren erfolgreichen Wachstumskurs auch im dritten Quartal 2019 fort. Anfang Oktober gab die Münchner Handelsimmobilienspezialistin den Kauf mehrerer neuer Objekte bekannt. Falk Raudies, Gründer und Vorstand der FCR Immobilien AG freut sich über die erfolgreichen Zukäufe: „In diesem Jahr haben wir bereits 22 neue Objekte erworben. Mit dieser Ankaufsdynamik bin ich sehr zufrieden, da wir dadurch unser Bestandsportfolio nicht nur quantitativ, sondern in gleichem Maße auch qualitativ über alle unsere definierten Asset Klassen, also Retail, Hotel, Wohnen, Büro und Logistik, weiterentwickeln konnten.“

In Jüteborg erwarb die FCR Immobilien AG ein 1997 errichtetes, vollvermietetes Einkaufszentrum. Die Handelsimmobilie hat eine vermietbare Fläche von rund 5.000 Quadratmetern auf einem rund 17.000 Quadratmeter großen Grundstück. Das Einkaufszentrum besteht aus zwei Gebäudeteilen. Ankermieter des Hauptgebäudes ist REPO-Markt, ein führender Discounter und Sonderpostenanbieter in den Bereichen Heimtextilien, Möbel und Haushaltswaren. Der zweite Gebäudeteil ist an PBS Deutschland, einen Fachgroßhändler für Papier, Büro und Schreibwaren, vermietet.

In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erwarb die FCR Immobilien AG gleich mehrere neue Objekte. Das Immobilienportfolio besteht aus zwei Großhandelsfachmärkten in Duisburg sowie einem Büro- und Geschäftsgebäude in Hagen. Das Portfolio hat eine Gesamtmietfläche von rund 7.200 Quadratmetern auf einer Grundstücksfläche von rund 22.000 Quadratmetern. Ankermieter der beiden Großhandelsfachmärkte in Duisburg und Kaiserslautern ist die WM SE, einer der größten Fahrzeugteil-Händler Europas. Das Büro- und Geschäftsgebäude in Hagen dient als Firmenzentrale für die Heraeus Electro-Nite, ein seit 50 Jahren weltweit führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Messtechnik.

In Sachsen-Anhalt hat die FCR Immobilien AG eine vollvermietete Handelsimmobilie erworben. Ankermieter der 1.000 Quadratmeter großen Mietfläche in Aschersleben ist der zur REWE Group gehörende Discounter Penny. Das Grundstück hat eine Größe von rund 5.000 Quadratmetern mit 70 Stellplätzen. Falk Raudies, Gründer und Vorstand der FCR Immobilien AG, erklärt die Einkaufsstrategie seines Unternehmens: „Als Handelsimmobilien-Spezialist fokussieren wir uns auf den Erwerb von Einzelobjekten mit einem Investitionsvolumen von einer bis 70 Mio. Euro, bei Portfolios bis 100 Mio. Euro, in Städten ab 5.000 Einwohnern. Unser Augenmerk richten wir dabei auf bonitätsstarke Unternehmen des Groß- und Einzelhandels als Ankermieter, wie in diesem Fall Penny.“

Ein Blick auf die aktuellen Geschäftszahlen der FCR Immobilien AG bestätigen den Erfolg der Strategie. Im ersten Halbjahr 2019 hat sich der Umsatz der Münchner im Vorjahresvergleich von 14,6 Millionen Euro auf 29,5 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Der Vorsteuergewinn (EBITDA) vervielfachte sich von 3,9 Millionen Euro auf 11,7 Millionen Euro. Sämtliche Finanzkennzahlen der FCR Immobilien AG erreichten damit neue Bestmarken, und die Ergebniszahlen lagen bereits nach sechs Monaten deutlich über den Werten des gesamten Jahres 2018.

Bis Ende des Jahres hat Falk Raudies, Gründer und Vorstand der FCR Immobilien AG noch weitere Pläne: „Unsere Ankaufs-Pipeline ist auch für das weitere Wachstum weiterhin sehr gut gefüllt. Aktuell befinden sich 15 Objekte mit einem Gesamtvolumen von rund 70 Millionen Euro im Ankaufsprozess.“ Der Fokus liegt dabei auf Objekten an aussichtsreichen Sekundärstandorten, die durch ihre Lage überdurchschnittliche Renditepotenziale bieten. Derzeit besteht das Portfolio der FCR Immobilien AG aus über 70 Objekten mit einer vermietbaren Fläche von über 320.000 Quadratmetern. Die FCR-Aktie (WKN A1YC91, ISIN DE000A1YC913) notiert im m:access an der Börse München, ist im Scale-Segment der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und wird unter anderem auf Xetra gehandelt.

Zahlen ohne Kreditkarte am anderen Ende der Welt

Global

Als Kind der Finanzkrise 2007 stieß der Bitcoin 2009 in eine Lücke. Während Großbanken zusammenbrachen, Gewissheiten zu zittern begannen, Staatsbanken und Staaten in existenzielle Krisen gerieten, Vertrauen in Geldsysteme zerstob, war der Bitcoin plötzlich da. Eine Erfindung ohne Erfinder: Der ist bis heute unbekannt und versteckt sich hinter einem japanisch klingenden Pseudonym. Das Internetgeld kam ohne Staat und ohne Zentralbank aus, die bisher als unverzichtbare Garanten für die Sicherheit einer Währung gegolten hatten. Für Währungsdeckung sorgt beim Bitcoin ein undurchschaubarer Algorithmus anstatt einer Zentralinstititution; getragen von einem unabhängigen und dezentral organisierten Geldsystem. Dieses fungiert als Alternative zu konventionellen Währungen wie Euro, Dollar oder Yen.

Die Finanzkrise machte für viele all die offensichtlichen Nachteile eines Währungssystems jenseits von Staaten und Zentralbanken schlagartig zur Verheißung. Gerade waren die Dogmen des Finanzmarktlebens tief durchrüttelt worden. Im Gegensatz zu allem was zuvor plausibel schien überzeugte der Newcomer anfangs mit Stabilität, später mit steigenden und stark volatilen Kursen. Zwar stieß die innovative Technologie hinter dem Bitcoin schnell an Grenzen und gravierende Probleme, welche die Bitcoin Community bis heute beschäftigen. Den Problemen seiner Kinderschuhe wurde er nie ledig. Doch erwiesen sich die Vorteile als so überwältigend, dass Nutzer dem neuen System stets in ausreichender und wachsender Anzahl treu blieben. Direkt und anonym bezahlen, egal ob beim Anbieter um die Ecke oder in Timbuktu, unabhängig sogar von Bank- oder Kreditkartenkonto: Diese Qualitäten beförderten den Seiteneinsteiger für eine wachsende Nutzerzahl zum respektablen Player.

Mittlerweile sollen 3000 Kryptowährungen das Licht der Welt erblickt haben. 2015 erhielt der Bitcoin Gesellschaft von seinem bekanntesten Konkurrenten Ethereum, heute die Nummer 2 neben dem Marktführer. Auch der 2012 an den Start gegangene Ripple wuchs inzwischen zum ernst zu nehmenden Mitspieler heran. Das Ripple-Netzwerk unterstützt jede beliebige Währung (Dollar, Euro, Yen, Bitcoin etc.).

Kryptogeld zielt darauf ab, die Finanzbranche von Grund auf zu revolutionieren. Die genannten Zahlungsmittel haben den Ruf unabhängiger Währungen, dezentral in einem Netzwerk erzeugt und verwaltet. Sichere Speicherung und Nachkontrollierbarkeit aller Transaktionen in einer Blockchain schaffen Vertrauen. Sie machen das Gesamtsystem bis in die einzelnen Buchungen transparent und glaubwürdig. Diese Blockchain ist eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, die sich nicht verändern lassen oder entfernt werden können, sozusagen ein öffentliches Buchungsverzeichnis. Unbekannt sind allein die Klarnamen der Nutzer.

Die Speicherung an sehr vielen Speicherorten bürgt für die Sicherheit gegen nachträgliches manipulieren. Jeder Teilnehmer kann mitwirken und selbst Ethereum oder Bitcoin erzeugen. Die Netzwerke basieren auf Open-Source und sind öffentlich einsehbar. Beide Währungen werden ausschließlich digital gehandelt, es gibt weder Münzen noch Scheine. Als bestes Buchgeld funktionieren Kryptowährungen zum Bezahlungen von Gütern und Dienstleistungen, sofern Händler beziehungsweise Dienstleister die Zahlungsmethode akzeptieren.

Bei allen Gemeinsamkeiten weist die Technologie hinter den Kryptowährungen grundlegende Unterschiede auf. Ethereum basiert, wie auch der große Bruder Bitcoin, auf der Blockchain-Technologie. Im Unterschied zu Bitcoin ist Ethereum weit mehr als Kryptowährung. Ethereum stellt dem Nutzer viel mehr Werkzeuge bereit. Dazu zählt beispielsweise eine Plattform für sogenannte Dapps (Decentralized Apps). Die regeln elektronisch die automatische Anwendung und Geltung von Verträgen, stellen virtuelle Organisationen bereit oder das mitunter bedeutende Identitätsmanagement. Vereinfacht gesagt kann dem Ethereum die vertragsgemäße Nutzung mitgegeben werden, etwa welche Unterprogramme tatsächlich gestartet und angewendet werden können. Welche Vertragsklauseln vereinbart wurden und dem Nutzer zur Verfügung stehen regelt dann der Computer automatisch. Dadurch dient Ethereum als Zahlungsmittel als auch für den Austausch von Eigentum, Anteilen und mehr. Die Blockchain von Ethereum verwendet eine andere Skalierungsmethode und arbeitet deutlich schneller als die von Bitcoin. Ethereum können mit weit geringerem Aufwand erzeugt werden. Ihr Herstellungsprozess benötigt eine deutlich kleinere Rechenleistung und verbraucht somit weniger Strom. Zudem können Transaktionen in Ethereum schneller und günstiger als in Bitcoin abgewickelt werden.

Als dritter großer Player hat sich der Ripple etabliert. Exakt gesprochen heißt diese Digitalwährung eigentlich XRP und arbeitet ohne Blockchain. Der XRP ist integraler Bestandteil der sehr viel umfangreicheren Netzwerkstruktur Ripple mit all ihren Möglichkeiten. Verwirrenderweise hat sich Ripple als Gebrauchsname für XRP durchgesetzt. Die Gesamtstruktur Ripple als Zahlungsnetzwerk basiert auf Open-Source. In seiner endgültigen Ausbaustufe soll Ripple ein Peer-to-Peer-Zahlungsverfahren als auch ein Devisenmarkt sein. Peer-to-Peer bedeutet ein hierarchiefreies Netzwerk unter Gleichen, das wie Bitcoin und Ethereum ohne dazwischen geschaltete Bank funktioniert. Das Ripple-Netzwerk unterstützt jede beliebige Währung (Dollar, Euro, Yen, Bitcoin etc.). Neben dem Zahlungsnetzwerk und dem verteilten Handelsplatz enthält Ripple seine eigene interne Kryptowährung XRP. Diese dient sowohl der Wertaufbewahrung als auch zum Handelsmedium, ist aber für die Durchführungen von Zahlungstransaktionen unabdingbar. Ripple Labs finanziert sich ausschließlich über die Wertsteigerung von XRP. Hintergrund der Stabilität ist die rechnerisch ermittelte Vertrauenswürdigkeit jedes einzelnen Nutzers, die bewertet und zueinander in Beziehung gesetzt gesetzt werden.

Ripple betont immer wieder, dass die Währung XRP ein eigenständiges Open Source Projekt ist. Das bleibt auch weiter bestehen, sollte es die Firma Ripple irgendwann nicht mehr geben. XRP/Ripple hat mittlerweile bei Banken Anerkennung gefunden. Am 31. Januar 2018 gab die spanische Großbank Santander bekannt, Ripple für Transaktionen zwischen den Ländern Spanien, Großbritannien, Polen und Brasilien einsetzen zu wollen. Mitte Dezember 2018 wurde bekannt, dass die UAE Exchange aus den Vereinigten Arabischen Emiraten plant, bis zum ersten Quartal 2019 grenzüberschreitende Überweisungen nach Asien zu starten.

Preiswert leben in blühenden Landschaften

Deutschland

Drei Suchwörter in Google: „Immobilien“  „Deutschland“ „Ost“, und schon erscheinen an vorderster Stelle Treffer wie „Immobilien müssen nicht zwangsläufig viel Geld verschlucken“. Eine Probe bei Ebay-Kleinanzeigen fördert ein ähnliches Ergebnis auf den Bildschirm. Interessenten finden hier ein freistehendes Lehm-Fachwerkhaus in Pölsfeld bei Sangerhausen für 14.000 Euro mit 190 Quadratmetern Wohnfläche auf einem Grundstück von 750 Quadratmetern. 7 Räume plus Küche, Abstellmöglichkeiten in Fülle; Gas, Wasser, Strom sind angeschlossen. Innenaufnahmen zeigen den unrenovierten Ost-Chic der 1980er und Kachelöfen. Das Haus von 1890 ist in die Jahre gekommen, sanierungsbedürftig, Wärmedämmung unterirdisch, doch für den Preis eines Kleinwagens direkt bezugsfertig. Mit Scheune als unendlichem Stauraum und potenzielles Kinderparadies oder Gästehaus auf dem üppigen Hof gratis dazu. Für die notwendige Grundsanierung muss der Käufer mutmaßlich ein Vielfaches des Kaufpreises aufwenden. Verglichen mit Preisen in Ballungszentren sind das immer noch Peanuts für so viel Platz. Zudem verschafft schon die eingesparte Miete finanzielle Dauerfreiräume. Ähnliche Angebote aus Bernburg, Zeitz oder einem Flecken am Kyffhäuser füllen weitere Ebay-Seiten. In Jänschwalde bei Lübbenau steht für den Preis ein alter Bahnhof zum Verkauf. Ein ähnliches Preisniveau ergibt die Suche in den Konkurrenzportalen Immowelt oder Immobilienscout.

Wer Alternativen sucht zu den explodierenden Großstadtpreisen findet vor allem in den so genannten strukturschwachen Gebieten Ostdeutschlands sehr preiswerte Immobilien in blühenden Landschaften. Dem gegenüber steht: Renovierungen sind in der Provinz kaum billiger als in den Boomstädten. Deshalb sind Handwerker, Bauexperten oder große Familien besonders im Vorteil, denn als renditeorientierte Investitionsobjekte taugen diese Objekte kaum.

29 Jahre nach der Wiedervereinigung sind zahlreiche Förderungsinstrumente ausgelaufen. Sonder-AfA für denkmalgeschützte Immobilien beispielsweise greift nicht mehr. Interessant sind solche Objekte vor allem für Käufer, die ein Paradies im Grünen suchen, von überall aus arbeiten können oder sich in strukturschwachen Regionen zu bezahlbaren Preisen selbst verwirklichen. Auch Fördermöglichkeiten sind weiterhin zu finden. Die KfW-Bank beispielsweise gibt weiterhin preiswerte Kredite oder Zuschüsse bei Erneuerung der Heizung (thermische Sanierung). Dörfer und Kleinstädte, häufig konfrontiert mit dem Problem des Ausblutens und dem demographischen Wandel, sind stark an Zuzüglern interessiert. In planerischer Hinsicht und in Fragen des Baurechts zeigen sie sich dort meist kooperativ. Darüber hinaus verfügen zahlreiche Bundesländer, Regierungsbezirke oder Kommunen über Fonds und Ämter für regionale Entwicklung. Deren Zweck ist, die Abkopplung der Provinz zu verhindern. Das können neben Infrastrukturmaßnahmen auch Konzepte sein, Leerstand in der Dorfmitte entgegen zu wirken. Nur: Die Latte macchiato muss wahrscheinlich die eigene Kaffeemaschine auf der Baustelle produzieren, zu genießen auf dem eigenen Hof. Denn wenn der Ort noch einen Bäcker hat, fehlen dem möglicherweise die Produktionsmittel für solche Städterallüren. Und ein bis zwei Kleinwagen zum Haus dazu dürften ebenso unverzichtbar sein.

Thamm & Partner GmbH: Spezialist für Denkmalschutz

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Abreißen und wiederaufbauen ist einfach, denkmalgeschützte Immobilien restaurieren und in ein modernes Stadtbild integrieren, das wiederum ist eine Aufgabe für Spezialisten, wie Thamm & Partner GmbH. Das Ziel dabei ist die Verwandlung von alt zu neu innerhalb eines städtebaulich historischen Kontextes und unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Erfordernisse. Darauf spezialisiert ist der Berliner Projektentwickler Thamm & Partner, dessen Neubau- und Denkmalschutz-Projekte speziell in ostdeutschen Städten wie Leipzig, Görlitz oder auch Potsdam über die Jahre viel Aufsehen erregt und zum Erhalt historischer Gebäude und zu einer gelungenen Stadtplanung beigetragen haben. Dafür wurde das Unternehmen, vertreten durch die Geschäftsführerin und Gründerin Angela Thamm, in den letzten Jahren mehrfach mit in der Branche begehrten und renommierten Preisen ausgezeichnet. Hierzu zählen der Leipziger Immobilienpreis und der Prix d’Excellence Germany (der „Oscar“ der Immobilienwelt), als auch das von dem Bellevue Magazin verliehene Siegel „Best Property Agent“.

In Deutschland gibt es so viele alte Bauwerke, die einen historischen Ursprung haben und an denen viel Erinnerungen hängen, wo allerdings der Zahn der Zeit deutlich nagt und es einfacher wäre, abzureißen statt zu sanieren. Doch dieses widerspricht vielerorts nicht nur den Stadtvätern, Planern und den dort lebenden Menschen, sondern auch spezialisierten Unternehmen wie Thamm & Partner aus der Hauptstadt, die es sich zum Ziel gesetzt haben, den Denkmalschutz und neuzeitliche Städteplanung so zu kombinieren, dass altes Kulturgut erhalten, das Stadtbild nicht völlig verfremdet wird und eine Identifikation von Bürgern mit ihrer Heimat bestehen bleibt. Diese Bemühungen werden Jahr für Jahr von unabhängigen Jurys ausgezeichnet, die somit die Arbeit für den Denkmalschutz und die Erhaltung historischer Gebäude würdigen. Mit drei der beliebtesten Auszeichnungen wurde in den letzten zwei Jahren das Berliner Unternehmen Thamm & Partner ausgezeichnet, das sich über die Jahre einen besonders guten Ruf bei der Sanierung von Denkmalobjekten erarbeiten konnte. Verliehen für besondere Leistungen wurde dabei der Leipziger Immobilienpreis, der für herausragende Bausanierungen in der historischen Kaufmannsstadt Leipzig unter dem Aspekt Denkmalschutz alljährlich vergeben wird. Dann der „Prix d’Excellence Germany“ – diese Trophäe wird vom Wallstreet Journal als „The Oscar Of The Property World“ bezeichnet – und das gefragte Siegel „BELLEVUE Best Property Agent“ von Europas größtem Immobilienmagazin BELLEVUE. Wer diese Auszeichnungen für seine herausragenden Bauleistungen erhält, gehört folglich zu den Besten der Branche. Entsprechend bewegt ob dieser namhaften Anerkennungen zeigte sich dann auch die Thamm & Partner-Geschäftsführerin A. Thamm, die die Verleihung dieser Trophäen wie folgt beschreibt: „Insgesamt sind wir ganz besonders stolz darauf, dass unsere Arbeit auf diese Weise so prominent gewürdigt wird. Auch, dass unser Leipziger Referenzobjekt zu den besten Projektentwicklungen Deutschlands zählt, ist mir eine ganz besondere Freude.“ In Leipzig konnte ihre Firma das Vorzeige-Projekt „Salomonstift“, ein geschichtsträchtiges Häuserensemble aus dem 18. Jahrhundert, in einen zeitgemäßen Wohnzustand versetzen und damit einen wichtigen Beitrag zum Thema „Städtebauliche Maßnahmen rund um den Denkmalschutz“ leisten.

Neben viel Engagement, Fingerspitzengefühl und Leidenschaft braucht es sicherlich öfters Firmen in Deutschland, die ähnlich wie Thamm & Partner bereit sind, den Geist von altehrwürdigen historischen Städten und Gebäuden auf moderne Art und Weise wieder aufleben zu lassen, ohne dabei den Charme und die historischen Überlieferungen einstiger Dekaden zu zerstören. Natürlich macht es eine schnell wachsende Bevölkerung notwendig, dass viel und zügig neu gebaut wird, dennoch sollte es zu den vorrangigen Aufgaben bei der Stadtplanung gehören, dass die Erhaltung, Pflege und Restaurierung deutscher Kulturgüter und geschichtsträchtiger Liegenschaften immer einen wichtigen Platz bei allen relevanten Überlegungen einnimmt. Ein Stadtbild als Symbiose von alt und neu ist für viele das erstrebenswerte Ziel, wenn es darum geht, den Begriff Heimat zu definieren. In dieser Aufgabe liegt die wahre Herausforderung für Unternehmerinnen wie Angela Thamm, die sich mit ihrem Team auch zukünftig vorrangig dem Denkmalschutz in Deutschland verschreiben will.

Der Boom hält an: Deutsche Immobilien beliebt in In- und Ausland

Hessen

Seit einigen Jahren vollzieht sich der Wandel, dass nämlich nicht mehr ausländische Immobilien das größte Interesse erfahren, sondern deutsche Liegenschaften bei Investoren aus dem In- und Ausland zum absoluten „Renner“ geworden sind. Sehr zur Freude derjenigen, die bereits Immobilien besitzen, zum Kummer für die, die immer mehr Geld für hauptsächlich Wohnimmobilien ausgeben müssen.

Was für eine Story! Der deutsche Markt für Wohnimmobilien erlebt seit Jahren eine märchenhafte Verwandlung vom ungeliebten Stiefkind zur begehrten Prinzessin. Jahrzehntelang  galt er als total langweilig. Die strengen Gesetze zum Schutz der Mieter, die vorsichtige Art der Finanzierung über in der Regel feste Sollzinsen und die vergleichsweise teure Bauweise schreckten Investoren ab. Sie zogen Märkte wie die USA, Großbritannien oder Spanien vor. Hier ist die Aufsicht lascher, so dass selbst Arbeits- und Mittellose Hypothekenkredite bekommen (USA), russische Oligarchen offenbar leicht ihr Geld waschen können (Großbritannien) oder mit EU-Fördergeld sinnlose Bauvorhaben in den Sand gesetzt werden (Spanien). Das Absurde daran: Finanziert wurde das irre Immobiliengeschäft im Ausland oft mit deutschen Ersparnissen. Denn die Deutschen investieren relativ wenig im eigenen Land, erst recht nicht in heimische Sachwerte. Stattdessen kaufen sie obskure Zinspapiere, die ihnen Banker aufschwatzen — bisher zumindest. Hans-Werner Sinn, der langjährige Chef des ifo-Instituts und Ökonomie-Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München, hat diesen Zusammenhang oft beschrieben.

SCHLECHTE ERFAHRUNGEN IM AUSLAND

Dann passierte das Absehbare: Die Immobilienpreisblase in den USA sowie in anderen Ländern wie Spanien platzte. Als Beginn dieser Krise wird der 9. August 2007 festgemacht, denn an diesem Tag stiegen die Zinsen für den Handel mit Finanzinstrumenten zwischen Banken stark an. Der Grund: Die Institute hatten giftige Hypothekenkreditpakete geschnürt, wieder zerstückelt, erneut verpackt und an Ahnungslose in aller Welt verkauft. Plötzlich kamen Zweifel an der Werthaltigkeit dieser Pakete auf. Der Rest ist bekannt: Die Luft entwich und führte zu hohen Verlusten bei Finanzkonzernen. Aber nur Lehman Brothers ging in die Insolvenz. Die Geldhäuser hatten sich darauf verlassen, dass der Staat sie schon irgendwie rettet — was auch geschah. Gleichzeitig drückten die Notenbanken mit allen erlaubten — und im Fall der Europäischen Zentralbank (EZB) nach Meinung vieler Ökonomen auch unerlaubten — Mitteln das Zinsniveau in ihren Währungsräumen auf null oder nahe daran.

Diese Politik hat als sicher geltende Anleihen, aber auch Tages- und Festgeld unattraktiv gemacht — und Hypothekenkredite so billig wie nie. Im Gegenzug haben sich Immobilien in Deutschland zum Liebling der Investoren verwandelt. Die Bundesbürger kaufen für ihre Ersparnisse jetzt lieber eine Eigentumswohnung in einer Universitätsstadt wie Köln oder Münster statt zweifelhafte Zinspapiere unbekannten Ursprungs. Und für die angloamerikanische Finance Community ist Germany heute nicht mehr „boring“, sondern „very solid“. Nach Ausbruch der Krise wurden Produkte „mit stabilen Cashflows, so wie es Wohnimmobilien insbesondere in Deutschland sind, verstärkt gesucht“, skizziert Andreas Schulten, Vorstand beim unabhängigen Analysehaus bulwiengesa, die grundlegend veränderte Lage. Deutschland — ein Hort der Stabilität, so das aktuelle Bild im In- und Ausland.

MEHR ALS 100 PROZENT WERTZUWACHS

Die boomende Nachfrage trifft auf ein anhaltend knappes Angebot. Also steigen die Preise. Wer sich in Deutschland vor zehn Jahren seinen Traum vom Eigenheim erfüllte, wohnt heute in einem Objekt, das deutlich mehr wert ist. In Städten wie Berlin, Hamburg und München hat sich der Verkehrswert im Vergleich zu 2007 mehr als verdoppelt. Das belegt der Preisindex IMX von ImmobilienScout24. Eigentumswohnungen im Bestand verzeichneten dabei den größten Anstieg. In der Hauptstadt verteuerten sie sich von März 2007 bis März 2017 um 158 Prozent. Konnten Käufer vor zehn Jahren eine Bestandswohnung noch für einen Quadratmeterpreis von 1.083 Euro erwerben, so müssen sie heute in Berlin mit 2.804 Euro das Zweieinhalbfache an Kosten einkalkulieren. In München kletterten die Preise im Schnitt um 133 Prozent und in Hamburg um 107 Prozent. Solche Wertsteigerungen in lediglich zehn Jahren zeigen nur wenige Vermögenswerte.

„Dieser enorme Anstieg der Kaufpreise für Bestandswohnungen, der sich in den vergangenen drei Jahren noch beschleunigt hat, ist auf die Wohnungsknappheit an zentralen Standorten in den Städten, aber auch auf die weiterhin sehr niedrigen Zinsen zurückzuführen. Derzeit ist nicht abzusehen, wann sich dieser Trend abschwächt“, sagt Jan Hebecker, Leiter Märkte und Daten bei ImmobilienScout24. Im Bundesdurchschnitt zogen die Quadratmeterpreise von Bestandswohnungen um 67 Prozent auf 1.583 Euro an und für Neubauwohnungen um 69 Prozent auf 2.436 Euro. Weniger stark sind dem Unternehmen zufolge die Preise für Mietwohnungen geklettert. Der IMX weist ein Plus von 30 Prozent im bundesweiten Durchschnitt aus. In den Metropolen fällt der Mietpreisanstieg deutlich größer aus. Auch hier ist Berlin mit 72 Prozent der Spitzenreiter. In etlichen Städten ist bezahlbarer Wohnraum nur noch schwer zu finden, stellt das Immobilienportal fest. Das wiederum macht diesen sonst eher vernachlässigten Bereich für Initiatoren geschlossener alternativer Investmentfonds (AIFs) interessant, wie Thomas Wirtz, Vorstand Fondsvertrieb bei der Zentral Boden Immobilien Gruppe betont.

WOHNIMMOBILIEN ÜBERALL IM TREND

Von einer „ungebremsten Dynamik“ berichten auch die Branchenexperten von bulwiengesa. Der Wohnungsmarktindex des Analysehauses, der Veränderungen von Miet- und Erwerberpreisen der 125 größten deutschen Städte erfasst, legt seit 2007 Jahr für Jahr zu. Aktuell zeigt er den höchsten Wert seit den turbulenten Jahren nach der Wiedervereinigung und setzt den Trend von plus rund 5 bis 8 Prozent pro Jahr seit 2011 fort. Ein Blick auf die einzelnen Teilsegmente zeigt, dass nicht nur Eigentumswohnungen, sondern auch Reihenhäuser und sogar Einfamilienhäuser in Nebenlagen deutlich teurer geworden sind. bulwiengesa-Vorstand Schulten erkennt „Preissteigerungen in allen Städtetypen“. Durch den Niedrigzins sei „Betongold“ noch immer ein flächendeckender Trend, indes gebe es regionale Unterschiede. Ein Ende des Aufschwungs ist nicht in Sicht. Fachleute sagen auch für die kommenden zehn Jahre steigende Preise voraus — allenfalls die Dynamik lässt nach. Nach Angaben von Schulten „ist der Mangel an neuem Bauland und Baukapazitäten ein Dauerzustand, so dass allein dadurch das Angebot nicht beliebig erweitert werden kann“. Daher geht er auch in den kommenden Jahren von einem Miet- und Kaufpreiswachstum aus. Michael Voigtländer, Immobilienökonom am Institut der deutschen Wirtschaft Köln, hat Zahlen parat: „Deutschland braucht bis 2020 im Jahresdurchschnitt rund 385.000 Wohnungen. “ In den folgenden 10 bis 15 Jahren sinke der Baubedarf zwar auf 253.000 Objekte, das sei im historischen Vergleich aber immer noch viel. In den vergangenen sechs Jahren seien jeweils lediglich 228.000 Wohnungen gebaut worden.

PROFI-INVESTOREN KAUFEN WEITERHIN

Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass 85 Prozent der professionellen Immobilienanleger für zukünftige Käufe Wohnungen ganz oben auf ihrer Wunschliste stehen haben (siehe Grafik Seite 115 unten). „Die für Investoren wichtigsten Kriterien — Werterhalt, Sicherheit, Ausschüttungsrendite — werden am besten mit Wohnimmobilien erreicht“ , sagt Kai Wolfram, Geschäftsführer-Gesellschafter der Engel & Völkers Investment Consulting. Deren im November veröffentlichte Umfrage zeigt, dass der deutsche Markt für Wohnungen sich dauerhaft vom Aschenputtel zur Prinzessin gemausert hat. Dazu trägt auch die neu entfachte Zuneigung der Bundesbürger für heimisches Betongold bei, sei es als Eigenheim oder als Kapitalanlage.