Aktien: FCR Immobilien AG vergoldet Beton

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Die FCR Immobilien AG setzt ihren erfolgreichen Wachstumskurs auch im dritten Quartal 2019 fort. Anfang Oktober gab die Münchner Handelsimmobilienspezialistin den Kauf mehrerer neuer Objekte bekannt. Falk Raudies, Gründer und Vorstand der FCR Immobilien AG freut sich über die erfolgreichen Zukäufe: „In diesem Jahr haben wir bereits 22 neue Objekte erworben. Mit dieser Ankaufsdynamik bin ich sehr zufrieden, da wir dadurch unser Bestandsportfolio nicht nur quantitativ, sondern in gleichem Maße auch qualitativ über alle unsere definierten Asset Klassen, also Retail, Hotel, Wohnen, Büro und Logistik, weiterentwickeln konnten.“

In Jüteborg erwarb die FCR Immobilien AG ein 1997 errichtetes, vollvermietetes Einkaufszentrum. Die Handelsimmobilie hat eine vermietbare Fläche von rund 5.000 Quadratmetern auf einem rund 17.000 Quadratmeter großen Grundstück. Das Einkaufszentrum besteht aus zwei Gebäudeteilen. Ankermieter des Hauptgebäudes ist REPO-Markt, ein führender Discounter und Sonderpostenanbieter in den Bereichen Heimtextilien, Möbel und Haushaltswaren. Der zweite Gebäudeteil ist an PBS Deutschland, einen Fachgroßhändler für Papier, Büro und Schreibwaren, vermietet.

In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erwarb die FCR Immobilien AG gleich mehrere neue Objekte. Das Immobilienportfolio besteht aus zwei Großhandelsfachmärkten in Duisburg sowie einem Büro- und Geschäftsgebäude in Hagen. Das Portfolio hat eine Gesamtmietfläche von rund 7.200 Quadratmetern auf einer Grundstücksfläche von rund 22.000 Quadratmetern. Ankermieter der beiden Großhandelsfachmärkte in Duisburg und Kaiserslautern ist die WM SE, einer der größten Fahrzeugteil-Händler Europas. Das Büro- und Geschäftsgebäude in Hagen dient als Firmenzentrale für die Heraeus Electro-Nite, ein seit 50 Jahren weltweit führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Messtechnik.

In Sachsen-Anhalt hat die FCR Immobilien AG eine vollvermietete Handelsimmobilie erworben. Ankermieter der 1.000 Quadratmeter großen Mietfläche in Aschersleben ist der zur REWE Group gehörende Discounter Penny. Das Grundstück hat eine Größe von rund 5.000 Quadratmetern mit 70 Stellplätzen. Falk Raudies, Gründer und Vorstand der FCR Immobilien AG, erklärt die Einkaufsstrategie seines Unternehmens: „Als Handelsimmobilien-Spezialist fokussieren wir uns auf den Erwerb von Einzelobjekten mit einem Investitionsvolumen von einer bis 70 Mio. Euro, bei Portfolios bis 100 Mio. Euro, in Städten ab 5.000 Einwohnern. Unser Augenmerk richten wir dabei auf bonitätsstarke Unternehmen des Groß- und Einzelhandels als Ankermieter, wie in diesem Fall Penny.“

Ein Blick auf die aktuellen Geschäftszahlen der FCR Immobilien AG bestätigen den Erfolg der Strategie. Im ersten Halbjahr 2019 hat sich der Umsatz der Münchner im Vorjahresvergleich von 14,6 Millionen Euro auf 29,5 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Der Vorsteuergewinn (EBITDA) vervielfachte sich von 3,9 Millionen Euro auf 11,7 Millionen Euro. Sämtliche Finanzkennzahlen der FCR Immobilien AG erreichten damit neue Bestmarken, und die Ergebniszahlen lagen bereits nach sechs Monaten deutlich über den Werten des gesamten Jahres 2018.

Bis Ende des Jahres hat Falk Raudies, Gründer und Vorstand der FCR Immobilien AG noch weitere Pläne: „Unsere Ankaufs-Pipeline ist auch für das weitere Wachstum weiterhin sehr gut gefüllt. Aktuell befinden sich 15 Objekte mit einem Gesamtvolumen von rund 70 Millionen Euro im Ankaufsprozess.“ Der Fokus liegt dabei auf Objekten an aussichtsreichen Sekundärstandorten, die durch ihre Lage überdurchschnittliche Renditepotenziale bieten. Derzeit besteht das Portfolio der FCR Immobilien AG aus über 70 Objekten mit einer vermietbaren Fläche von über 320.000 Quadratmetern. Die FCR-Aktie (WKN A1YC91, ISIN DE000A1YC913) notiert im m:access an der Börse München, ist im Scale-Segment der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und wird unter anderem auf Xetra gehandelt.

Thamm & Partner GmbH: Spezialist für Denkmalschutz

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Abreißen und wiederaufbauen ist einfach, denkmalgeschützte Immobilien restaurieren und in ein modernes Stadtbild integrieren, das wiederum ist eine Aufgabe für Spezialisten, wie Thamm & Partner GmbH. Das Ziel dabei ist die Verwandlung von alt zu neu innerhalb eines städtebaulich historischen Kontextes und unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Erfordernisse. Darauf spezialisiert ist der Berliner Projektentwickler Thamm & Partner, dessen Neubau- und Denkmalschutz-Projekte speziell in ostdeutschen Städten wie Leipzig, Görlitz oder auch Potsdam über die Jahre viel Aufsehen erregt und zum Erhalt historischer Gebäude und zu einer gelungenen Stadtplanung beigetragen haben. Dafür wurde das Unternehmen, vertreten durch die Geschäftsführerin und Gründerin Angela Thamm, in den letzten Jahren mehrfach mit in der Branche begehrten und renommierten Preisen ausgezeichnet. Hierzu zählen der Leipziger Immobilienpreis und der Prix d’Excellence Germany (der „Oscar“ der Immobilienwelt), als auch das von dem Bellevue Magazin verliehene Siegel „Best Property Agent“.

In Deutschland gibt es so viele alte Bauwerke, die einen historischen Ursprung haben und an denen viel Erinnerungen hängen, wo allerdings der Zahn der Zeit deutlich nagt und es einfacher wäre, abzureißen statt zu sanieren. Doch dieses widerspricht vielerorts nicht nur den Stadtvätern, Planern und den dort lebenden Menschen, sondern auch spezialisierten Unternehmen wie Thamm & Partner aus der Hauptstadt, die es sich zum Ziel gesetzt haben, den Denkmalschutz und neuzeitliche Städteplanung so zu kombinieren, dass altes Kulturgut erhalten, das Stadtbild nicht völlig verfremdet wird und eine Identifikation von Bürgern mit ihrer Heimat bestehen bleibt. Diese Bemühungen werden Jahr für Jahr von unabhängigen Jurys ausgezeichnet, die somit die Arbeit für den Denkmalschutz und die Erhaltung historischer Gebäude würdigen. Mit drei der beliebtesten Auszeichnungen wurde in den letzten zwei Jahren das Berliner Unternehmen Thamm & Partner ausgezeichnet, das sich über die Jahre einen besonders guten Ruf bei der Sanierung von Denkmalobjekten erarbeiten konnte. Verliehen für besondere Leistungen wurde dabei der Leipziger Immobilienpreis, der für herausragende Bausanierungen in der historischen Kaufmannsstadt Leipzig unter dem Aspekt Denkmalschutz alljährlich vergeben wird. Dann der „Prix d’Excellence Germany“ – diese Trophäe wird vom Wallstreet Journal als „The Oscar Of The Property World“ bezeichnet – und das gefragte Siegel „BELLEVUE Best Property Agent“ von Europas größtem Immobilienmagazin BELLEVUE. Wer diese Auszeichnungen für seine herausragenden Bauleistungen erhält, gehört folglich zu den Besten der Branche. Entsprechend bewegt ob dieser namhaften Anerkennungen zeigte sich dann auch die Thamm & Partner-Geschäftsführerin A. Thamm, die die Verleihung dieser Trophäen wie folgt beschreibt: „Insgesamt sind wir ganz besonders stolz darauf, dass unsere Arbeit auf diese Weise so prominent gewürdigt wird. Auch, dass unser Leipziger Referenzobjekt zu den besten Projektentwicklungen Deutschlands zählt, ist mir eine ganz besondere Freude.“ In Leipzig konnte ihre Firma das Vorzeige-Projekt „Salomonstift“, ein geschichtsträchtiges Häuserensemble aus dem 18. Jahrhundert, in einen zeitgemäßen Wohnzustand versetzen und damit einen wichtigen Beitrag zum Thema „Städtebauliche Maßnahmen rund um den Denkmalschutz“ leisten.

Neben viel Engagement, Fingerspitzengefühl und Leidenschaft braucht es sicherlich öfters Firmen in Deutschland, die ähnlich wie Thamm & Partner bereit sind, den Geist von altehrwürdigen historischen Städten und Gebäuden auf moderne Art und Weise wieder aufleben zu lassen, ohne dabei den Charme und die historischen Überlieferungen einstiger Dekaden zu zerstören. Natürlich macht es eine schnell wachsende Bevölkerung notwendig, dass viel und zügig neu gebaut wird, dennoch sollte es zu den vorrangigen Aufgaben bei der Stadtplanung gehören, dass die Erhaltung, Pflege und Restaurierung deutscher Kulturgüter und geschichtsträchtiger Liegenschaften immer einen wichtigen Platz bei allen relevanten Überlegungen einnimmt. Ein Stadtbild als Symbiose von alt und neu ist für viele das erstrebenswerte Ziel, wenn es darum geht, den Begriff Heimat zu definieren. In dieser Aufgabe liegt die wahre Herausforderung für Unternehmerinnen wie Angela Thamm, die sich mit ihrem Team auch zukünftig vorrangig dem Denkmalschutz in Deutschland verschreiben will.