Da die Nachfrage nach frischem Fisch weiter steigen wird und die Fischbestände gleichzeitig weiter zurückgehen, investieren Unternehmen wie die Domstein Seafood AG in innovative Fisch- und Verarbeitungstechnologien.

Fisch ist ein wertvolles Nahrungsmittel mit vielen lebenswichtigen Inhaltsstoffen und hochwertigem Eiweiß. In vielen Entwicklungsländern ist Fisch die wichtigste Proteinquelle. Am meisten wird er in China und in den westlichen Industrienationen verzehrt. Die EU und China sind auch die führenden Exportländer von Fisch und Fischereierzeugnissen weltweit. Für das Jahr 2018 prognostizierte die FAO (Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) für die EU ein Exportvolumen von Fisch und Fischereierzeugnissen im Wert von rund 38,4 Milliarden US-Dollar und für China von 24,6 Milliarden US-Dollar.

Kein anderer Bereich der Nahrungsmittelproduktion wächst seit 20 Jahren so rasant. Für das Jahr 2018 rechnet die FAO mit einem weltweiten Fischverzehr von rund 157,6 Millionen Tonnen. So viel geben die Meere jedoch längst nicht mehr her. Die weltweite Fangmenge von Fischen und Meeresfrüchten lässt sich kaum noch steigern. Daher gewinnt die Aquakultur zunehmend an Bedeutung. Internationale Firmen wie die Schweizer Domstein Seafood AG arbeiten an der Optimierung der Aquakultur und der Aquakulturtechnologie. Mittlerweile stammt bereits mehr als ein Drittel aller Fische, Muscheln oder Krebstiere aus einem Aquakulturbetrieb. Das sind weltweit insgesamt 64 Millionen Tonnen. Über 600 Tierarten werden in Aquakulturen gehalten, darunter etwa 150 Fischarten. Muscheln, Schnecken und Algen werden nicht nur für den Verzehr gezüchtet, sondern dienen auch als Zusatzstoffe für Nahrungsmittel oder für Kosmetika und als Schmuck

Aquafarming ist auch mit Problemen verbunden, darauf machen weltweit Umwelt- und Tierschutzverbände aufmerksam.  So wird die Überfischung der Meere durch Aquakulturen weiter vorangetrieben. Das klingt zunächst paradox, liegt aber daran, dass viele der gezüchteten Fische Raubfische sind, die ganz oben in der Nahrungskette stehen und zu deren Speiseplan große Mengen anderer Fische gehören. Ein Großteil der eingesetzten Nahrung geht dabei verloren; denn für ein Kilo gezüchteten Lachs müssen mehrere Kilo wild gefangener Fisch verfüttert werden. Bei der Thunfischzucht sind sogar 20 Kilo Futter pro Kilo Thunfisch nötig.

Da die Nachfrage nach frischem Fisch weiter steigen wird und die Fischbestände gleichzeitig weiter zurückgehen, investieren Unternehmen wie die Domstein Seafood AG in innovative Fisch- und Verarbeitungstechnologien. Um das Problem der Überfischung zu lösen, müssen alternative Futtermittel  entwickelt werden, die eine nachhaltige Fischproduktion gewährleisten und natürliche Fischvorkommen schonen. Die Domstein Seafood AG arbeitet zurzeit mit Lebensmitteltechnologen aus Europa und Südostasien zusammen, um ein hochinnovatives und einzigartiges „High Protein Fish Food“ zu entwickeln, das ausschließlich mit natürlichen und nachhaltigen Ressourcen hergestellt wird. Nach Informationen des Unternehmens befindet sich das Team derzeit in der letzten Phase der Erprobung der neuen Art von Fischfutter. Das neue Futtermittel der Domstein Seafood AG und andere neue Technologien die entwickelt werden, machen eine umweltschonende Fischzucht in großem Maßstab möglich. Das trägt dazu bei den wachsenden Proteinbedarf der Weltbevölkerung zu decken.

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