Wahl-Schock in Thüringen: „Haben die Schnauze voll…“

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Ein kräftiger Schock für die politische Mitte in Deutschland. Offenbar haben die Bürger im Osten die Schnauze voll, und zeigen es deutlich: Die SPD versinkt in der Bedeutungslosigkeit, die CDU wird hart abgestraft und die nur die AFD und die „Linke“ bringen die enttäuschten Wähler auf ihre Seite. Die Wahlbeteiligung, die dieses Mal 11% höher ist als vor 4 Jahren, zeigt, dass die Menschen im Osten Flagge zeigen und den etablierten Parteien die rote Karte gezeigt haben. Obwohl Thüringen stets die Hochburg der CDU im Osten war, ist deren Ära abrupt beendet. Was mag Kramp-Karrenbauer denken, die von einer Wahlschlappe in die nächste stolpert. Niemand will sie, keiner unterstützt sie. In Thüringen ein Minus von 11,7 Prozent, in Sachsen minus 6,9%, in Brandenburg minus 7,4% und bei der Europa-Wahl desaströse 7,5 Punkte im Minus. Wer so schlecht abschneidet und so ein schlechtes Renommee bei den Wählern und der Bevölkerung hat, sollte schnellstens seinen/ihren Hut nehmen. Denn die gesamte politische Strategie ist gescheitert, eine Rundum-Offenheit für bunte Bündnisse ist gleichwohl gescheitert, und das Führungsgremium unter Merkel und AKK ist in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Kein Wunder, dass Merkel am Wahlabend nirgends zu sehen war und sich irgendwo in Berlin verschanzt hat. Helmut Kohl, ihr Ziehvater, würde sich im Grabe umdrehen, wenn er dieses Debakel miterleben müsste.

Warum wollen die Menschen im Osten, im Bundesland Thüringen, lieber eine Regierung vom extremen Rand als eine demokratische Mitte? Weil sie den Anti-Merkel-Trend mit neuer Besetzung von Annegret Kramp-Karrenbauer fortsetzen und ein Gegengewicht schaffen wollen zur Politik der „offenen Arme“ und zu den blauäugigen Versuchen, dass Volk mit Plattitüden zu besänftigen. Was Merkel und Kramp-Karrenbauer verbockt haben, lässt sich nicht mit Aussitzen kitten. Da muss resolut gehandelt werden. Die Kanzler-Nachfolge wird endgültig ohne AKK entschieden. Noch nicht einmal 1 Jahr im Amt, und schon 4 Wahl-Klatschen auf dem Konto. Wer jetzt noch an AKK festhält, will der CDU schaden und den Status der Volkspartei weiter demontieren. Wenn AKK wirklich Rückgrat hätte, würde sie von ihrem Amt zurücktreten und sich aus der (Bundes)-Politik zurückziehen.

Die Links-Partei als Ex-Staatspartei der DDR-Diktatur holte in Thüringen ihr bestes Ergebnis seit 30 Jahren. In ihrem Fahrwasser die AFD, die ihr Ergebnis verdoppelt hat. Das ist ein Hammer und zeigt, dass die Bevölkerung im Osten nicht jeden „Mist“ abnickt, sondern Veränderung fordert. Von den Grünen und der FDP redet schon lange niemand mehr, und die SPD ist auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit. Eine Arbeiterpartei, der keine Arbeiter mehr zuhören. Ihr Wahlergebnis ist nur noch einstellig bei 8,2 Prozent und keiner glaubt mehr an eine Auferstehung. Da kann ein Sigmar Gabriel froh sein, dass er sich aus dem politischen Geschehen zurückgezogen hat und nun lieber zur Auto-Lobby wechseln will. Mit der SPD will niemand mehr etwas zu tun haben, genau wie mit der CDU. Das ist Demokratie „extrem“.

Ein Kommentar auch kommentieren

  1. MiriamWalter777 sagt:

    Nur im Osten sagen die Leute laut, was sie denken. Im Westen nur hinter vorgehaltener Hand. Millionen sind sauer über die Flüchtlingspolitik, über die „Opferrolle“ Deutschlands in Europa und über die Benachteiligung verdienter Rentner. So kann und darf es nicht weitergehen. Das Land muss gemeinsam aufstehen und Front machen gegen soziale Ungerechtigkeit und Benachteiligung und endlich Konsequenz zeigen gegen Clan-Gewalt und Islamisierung und Verdrängung kultureller deutscher Werte.

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