Müssen wir jetzt Racheakte der Iraner fürchten?

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Die Amerikaner haben kurzen Prozess gemacht und den iranischen Terror-General Ghassem Soleimani mittels einer US-Kampfdrohne unschädlich gemacht. Mit ihm im Bombenhagel starben noch 7 andere Militärführer, die Terror, Tod und Zerstörung befehligt haben. Jetzt brodelt es im Mittleren und Nahen Osten und Iran und Irak schwören Rache. Gegen Zivilisten und gegen das US-Militär. Die aufgewühlten und aggressiven Mullahs schwören Vergeltung für den Tod des Chefs der Al-Kuds-Brigaden. Auch in Berlin vor der US-Botschaft demonstrierten am Wochenende Anhänger des iranischen Terror-Regimes: Alles Leute, die einst nach Deutschland kamen und als Flüchtlinge anerkannt wurden oder um politisches Asyl baten. Zum Dank nutzen sie jetzt den „sicheren Hafen Deutschland“, um gegen unsere wichtigen Verbündeten, die Amerikaner, zu demonstrieren. Ein Skandal sondergleichen, den die deutsche Justiz nicht akzeptieren dürfte. Dann sollten diese Damen und Herren am besten schnellstens ihre Sachen packen und in den Iran zurückkehren. Dass man jetzt von Deutschland aus versucht, einen Beitrag zur Unterwanderung der amerikanischen Präsenz in Europa und des Bündnisses zu leisten, ist unerhört. Die Amerikaner sind für die Sicherheit in Europa und in der westlichen Welt unersetzlich – da ist es ein Skandal, dass man diesen Demonstranten in Berlin eine Plattform zum Protest bietet. Auch wenn es nur 150 pro-iranische Sympathisanten waren. Diese trugen Plakate mit eindeutiger Aufschrift, die die Verehrung von Soleimani zum Inhalt hatten.

Auch für die deutsche Wirtschaft kann die Eskalation des Konfliktes im Nahen Osten gefährlich werden, weil dadurch (durch Verbote) unsere Exporte von Autos, Maschinen und chemischen Erzeugnissen gefährdet sind. An den Börsenplätzen konnte man zum Wochenende bereits Kurseinbrüchen bei Unternehmen der besagten Branchen feststellen. Wenn wichtige Handelsrouten blockiert würden, oder Seewege wie die Straße von Hormus in den Brennpunkt von Terror geraten würden, häufen sich die Probleme und Krisen. Es ist dringend an der Zeit, dass sich die Außenminister aller beteiligten Länder auf neutralem Boden zusammensetzen. Österreich hat bereits grünes Licht gegeben, um einen Standort für mögliche Verhandlungen anzubieten, wo sich verfeindete und verbündete Lager zusammensetzen können.

Mehr als 10.000 Trauernde begleiteten den Sarg des getöteten Generals im Trauermarsch durch Bagdad und forderten Rache für seinen Tod. Das Volk brüllt Parolen wie „Tod den Amerikanern und Tod für Israel.“ Mittlerweile ist der Sarg im Iran angekommen, wo er beerdigt werden soll. Hunderttausende sind dort auf den Straßen unterwegs und schwören Rache. Das Mullah-Regime hat drei Tage Staatstrauer ausgerufen und hetzt die Massen weiter gegen die Amerikaner auf. Dort sollen in Zukunft militärische Einrichtungen angegriffen werden. Aber Donald Trump hat bereits verlauten lassen, dass bei jeder Art von Angriff augenblicklich 52 iranische Ziele angegriffen würden. Also eine Eskalation ist denkbar. Ob auch Ziele in Europa von den aufgestachelten Sympathisanten anvisiert wurden, steht noch nicht fest. Allerdings ist Soleimanis Nachfolger ein enger Vertrauter des Regimes und wird den Weg seines Vorgängers sicherlich fortsetzen. Ismail Ghaani war acht Jahre die Nummer Zwei hinter Soleimani und wird seine Chance als neuer Terrorführer sicherlich nutzen wollen. Die in Deutschland untergetauchte Hisbollah-Miliz mit vielen Anhängern z.B. in Nordrhein-Westfalen könnte eine hohe Emotionalisierung auslösen. Wie gesagt, alles Personen, denen wir seinerzeit Asyl und Schutz gewährt haben, und die nun gegen die deutsche Bevölkerung und gegen verfeindete Länder aktiv werden könnten. Da muss der Staatsschutz und der Geheimdienst im Land höllisch aufpassen, um diese Terroristen ausfindig zu machen. Auch Israelis und israelische Touristen stehen im Fokus der Hisbollah-Terroristen. Die Gefährdungseinschätzung muss schnellstens neu erarbeitet werden, damit die Zivilbevölkerung geschützt wird. Es wäre großes Glück, wenn Trumps Attacke auf Soleimani nicht zum sprichwörtlichen Funken im Pulverfass werden würde- Natürlich hat das Terror-Regime viele Unschuldige auf dem Gewissen, aber einen Nahost-Konflikt zu provozieren wäre sicherlich der falsche Weg der Vergeltung.

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  1. Werner Höfelmann sagt:

    Es ist ein Witz, das da Iraner in Berlin demonstrieren und für den Terrorführer , der tausende Menschen umgebracht hat, demonstrieren. Die sollen ganz schnell aus Deutschland verschwinden und in den Iran gehen. Wer einen Mörder wie Soleinmani unterstützt, hat in Deutschland nichts verloren.

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