Skandal um Maskenhersteller: ADCADA straft Kritiker Lügen

Mitten in der Corona Krise sorgt die ADCADA Unternehmensgruppe laufend für Schlagzeilen. Kritiker bemängeln formale Fehler an den Crowdinvestments, mit denen sich ADCADA traditionell finanziert. Auch die Gründung der Tochtergesellschaft ADCADA.healthcare und die Ausgabe einer hochverzinsten Charity-Anleihe wird von Journalisten und Bloggern seit Beginn skeptisch begleitet. ADCADA-CEO Benjamin Kühn wehrt sich an allen Fronten gegen die massive Kritik und startet mitten in der Corona-Krise die Produktion dringend benötigter Schutzausrüstung.

ADCADA-Chef Benjamin Kühn hat die möglichen Folgen einer Corona Pandemie frühzeitig antizipiert. Anfang Februar bestellte der junge Unternehmer mehrere Produktionsstraßen zur Herstellung von hochwertigen Mund-Nasen-Masken. Das Auftragsvolumen für die Maschinen und Rohstoffe betrug mehrere Millionen Euro. „Als die ersten Meldungen über eine Ausbreitung des Virus in den Medien kamen, haben wir uns entschlossen umgehend zu reagieren, um im Notfall einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungslage leisten zu können“, erklärt ADCADA-CEO Kühn die hohe Investition.

Am Freitag, den 19. Mai 2020 war es dann soweit. Eine eigens gecharterte Frachtmaschine lieferte am frühen Abend vier Produktionsmaschinen, sechs UV-Sterilisationsmaschinen, zwei Verpackungsmaschinen sowie Rohstoffe zur Herstellung von 3-lagigen Mund-Nasen-Masken nach Rostock. Ein schlafloses Wochenende später konnten die Maschinen am folgenden Montag in Betrieb genommen werden. Die derzeitige Produktionskapazität von ADCADA.healthcare beträgt 400.000 Masken pro Tag. Innerhalb der nächsten Wochen sollen die Kapazitäten sukzessive auf 20 Millionen Einheiten im Monat gesteigert werden. Laut Unternehmensangaben ist die Nachfrage nach den Masken „Made in Germany“ enorm, erste Aufträge in Millionenhöhe seien bereits eingegangen.

ADCADA wehrt sich gegen Kritiker

Während ADCADA.healthcare einen erfolgreichen Produktions- und Vertriebsstart feiert, hagelt es Kritik am Unternehmen. Unter Verweis auf eine mit 12 Prozent verzinste Unternehmensanleihe, die zur Finanzierung der Maskenproduktion platziert wurde, bezweifeln Journalisten und Blogger die Tragfähigkeit des Geschäftsmodells. ADCADA-CEO Benjamin Kühn will die teils böswilligen Vorwürfe nicht unkommentiert stehen lassen: „Der Businessplan für die ADCADA.healthcare ist konservativ kalkuliert, das Unternehmen selbst unter schlechten Marktbedingungen profitabel.“

Besonders ärgerlich ist aus Sicht von Benjamin Kühn die teils unsachliche Berichterstattung über sein Unternehmen. Anfang März 2020 wurde die adcada GmbH, eines der vielen Tochterunternehmer der ADCADA-Gruppe, aufgrund eines formalen Fehlers von der BaFin gerügt. Im Zuge der Ermittlungen kam es zu Durchsuchungen von Büros in Rostock. Die adcada GmbH geht derzeit in einem Eilverfahren gegen den BaFin-Bescheid vor.

ADCADA steht nach eigenen Angaben in engen Austausch mit den Behörden. Die von der Finanzmarktaufsicht bemängelte, verzögerte Eintragung von Sicherheiten bei einigen Immobilieninvestments sei selbstverständlich nachgeholt worden. „Die Abwicklungen rund um die Immobilienanlagen sind nicht ideal verlaufen“, sagt ADCADA-CEO Benjamin Kühn. „Für unsere Anleger und selbstverständlich auch für die BaFin soll es keine Phase der Unsicherheit mehr geben. Wir nehmen die Verpflichtungen gegenüber unseren Anlegern sehr ernst. Zug um Zug halten wir nun die erforderliche Reihenfolge der Abwicklungen ein, um unseren Anlegern jegliche Sicherheit zu gewährleisten.“

ADCADA verteidigt Geschäftsmodelle

ADCADA-CEO Benjamin Kühn verteidigt auch die von Journalisten und Bloggern massiv kritisierten Geschäftsbereiche seiner Unternehmensgruppe. In der kritischen Berichterstattung wird von den Journalisten und Bloggern keinerlei Differenzierung zwischen Firmen vorgenommen, an denen die ADCADA-Gruppe beteiligt ist. Die Geschäftstätigkeit verschiedener Gesellschaften im In- und Ausland werde munter durcheinandergeworfen.

Im Zusammenhang mit Unternehmen, die auf Crowd- und die Vermittlung von Immobilieninvestments spezialisiert sind, werde beispielsweise über einen „Maskenhersteller“ berichtet. „Keiner der Journalisten hat sich die Mühe gemacht, die gesellschaftsrechtlichen Strukturen unserer Unternehmensgruppe und die verschiedenen Geschäftsmodelle zu hinterfragen“, ärgert sich der ADCADA-CEO. Stattdessen werde Pauschalkritik an der ADCADA-Gruppe geübt – mit teils haarsträubenden Vorwürfen.

Vor allem die unter der Marke ADCADA.money vertriebenen Unternehmensanleihen gehören nach Meinung von Benjamin Kühn zu den innovativsten Produkten am Kapitalmarkt. Investoren können – erstmalig in Deutschland – zwischen einer klassischen Unternehmensanleihe, dem ADCADA Festzins, und einer immobiliengedeckten Unternehmensanleihe (Hypozins safe) wählen. Beide Formen sind zu 100 Prozent erstrangig besichert. Beim Hypozins erhält der Anleger darüber hinaus Sicherheiten in Form einer amtlichen Eintragung einer erstrangigen Briefgrundschuld im Grundbuch von einer der ADCADA Bestandsimmobilien in Höhe von 110 Prozent der Investitionssumme.

Die BaFin hatte allerdings bemängelt, dass die Sicherheitenbestellung in einigen Fällen nicht Zug-um-Zug erfolgt war – was allerdings mittlerweile nachgeholt wurde.

Ein Kommentar auch kommentieren

  1. Oliver Storz sagt:

    Nicht „Kritiker“ bemängeln “ formale Fehler“, sondern die Finanzaufsicht gleich mehrerer Länder untersagen der „adcada“ die Kapitaleinwerbung, weil der dafür seit Jahren notwendige Verkaufsprospekt fehlt! Und deshalb verboten sie dem Unternehmen das Einwerben von Kapital.
    Rückblickend verloren Anleger in den meisten Fällen bei Unternehmen, deren die Finanzaufsicht die Kapitaleinwerbung ohne notwendigen Verkaufsprospekt verlore, große Teile oder sogar ihr gesamtes Investment. Daher sollte man als Anleger unbedingt schnellstmöglich auf die sofortige Rückzahlung drängen.

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