Wieder neue schlimme Fälle: Jeden Kinderschänder lebenslang wegsperren!

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Es kann einem übel werden, wenn man die neuesten Enthüllungen über das perverse und menschenverachtende Treiben der Pädophilen in Deutschland liest: Die Verbrechenszahlen nehmen deutlich zu und immer mehr Täter aber auch Täterinnen werden geschnappt und der Justiz ausgeliefert. Ein neuer aktueller Fall hat 73 Verdächtige eines Missbrauchskomplexes ausfindig gemacht, wobei der Haupttäter aus NRW nach monatelanger Recherche gestellt und verhaftet wurde. Polizei und Staatsanwaltschaft sind erschüttert über „so viel Brutalität und gefühlloser Gleichgültigkeit gegenüber wehrlosen kleinen Kindern“. Es müssen dringend neue Gesetze her, dass solche Unmenschen lebenslang hinter Gitter kommen und die besondere Schwere der Schuld festgestellt wird. Dann gibt es nämlich keine vorzeitige Entlassung oder andere Vergünstigungen, sondern mindestens 15 Jahre Haft und länger.

Die miesen und raffinierten Maschen der Kinderschänder sind ausgeklügelt und zeugen von ausgeprägter krimineller Energie und einer Ignoranz gegenüber dem Wohl von Kindern und Babys, wenn sie auf der Suche nach neuen Opfern sind. Diese finden sie nicht nur im Freundes- oder Familienkreis, sondern verschaffen sich auch Zugang durch Jobangebote als Babysitter oder Freizeit-Kinderbetreuer. Ein Computerexperte aus Wermelskirchen, selbst Familienvater und unscheinbarer Eigenheimbesitzer, konnte jetzt ermittelt werden, weil er Kinderpornografie eigener Vergehen oder auf Fotos oder Filmen an einen Interessentenkreis von über 70 Personen weitervermittelte. Leider ist dies nur einer von vielen Fällen, wo Erwachsene das Leid, die Hilflosigkeit und Ahnungslosigkeit von Kindern, Jugendlichen und sogar Babys ausnutzen, um diese in schlimmster Weise sexuell auszubeuten und zu misshandeln. Kleinkinder von unter 5 Jahren auf diese Weise zu quälen und zu missbrauchen, ist zum Glück für die meisten undenkbar und macht Millionen wütend und fassungslos. Der Ruf nach neuen, knallharten Gesetzen wird immer lauter, die Menschen wollen Gerechtigkeit und Schutz als auch Abschreckung im Namen der Kleinen, die hier zu Opfern werden. Dass Kinderschänder und Perverse teilweise mit Bewährungsstrafen davonkommen, kann und darf nicht möglich sein.

Der Mann, den man jetzt in diesem Zusammenhang gefasst und in U-Haft gesteckt hat, hatte mehrere Terrabyte an Daten von Fotos, Filmen und Bilddateien mit etwa 1,5 Millionen Videos und 3,5 Mio. Bilddateien auf seinen privaten Rechnern gespeichert – eine Datenmenge, die man über Wochen und Monate auswerten muss, um das gesamte Ausmaß zu erfassen und zu sichten. Der Polizeipräsident von NRW Schnabel sagte zu diesen Funden: „Ein solches Ausmaß an menschenverachtender Brutalität und gefühlloser Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid von kleinen Kindern, den Schmerzen, ihren Schreien und ihrer offensichtlichen Angst ist mir noch nicht begegnet.“ Wie kann es sein, fragt man sich, dass solche Monster hinter der Fassade ehrbarer Bürger, in der Lage sind, solche Taten zu begehen, ohne dass es jahrelang auffällt oder Familienangehörige etwas davon bemerken. Wie abgebrüht und unmenschlich muss man sein, wenn man solche Greueltaten anderen Menschen bzw. Kindern antut? Keine Strafe kann hart genug sein, um solche Unmenschen aus dem Verkehr und zur Rechenschaft zu ziehen. Leute, die jahrelang Kinder missbrauchen, anderen derartiges Film- und Tonmaterial zugänglich machen und damit auch noch Geld verdienen. Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: Im Jahr 2019 wurden in Deutschland 15.701 Kinder als Opfer von sexuellem Missbrauch polizeilich erfasst. Die Kriminalstatistik wies für 2020 mehr Fälle sexueller Gewalt gegen Kinder als im Vorjahr aus. Die Zahl angezeigter Missbrauchsfälle stieg danach gegenüber 2019 um rund 1000 auf insgesamt 16.921 Fälle. Wie es heißt, sind im letzten Jahr unter dem Einfluss der Corona-Pandemie weitere neue Fälle, auch solchen von häuslicher Gewalt, dazugekommen.

Das BKA ergänzt, dass 2021 genau 17.704 Kinder Opfer von sexueller Gewalt geworden sind. Pro Tag werden laut Statistik 49 Kinder in Deutschland angegangen. Viele davon waren unter 6 Jahren. Das ist schockierend und widerwärtig, das möchte man weder glauben noch akzeptieren. Auch die Verbreitung von Kinderpornografie nimmt nach BKA-Auswertung deutlich zu. Dank der Kooperation mit der amerikanischen Organisation NCMEC, die das Internet nach Missbrauch und den Tätern durchforstet und Anzeige bei den Behörden erstattet, können immer mehr Täter gefasst werden. Alleine 2021 gab es so mehr als 62.000 Hinweise auf Delikte. Wer sind diese Menschen, die solche Verbrechen begehen und sich am Leid der Kleinsten aufgeilen?

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  1. Achim Heinerle sagt:

    Da möchte man am liebsten das Gesetz selbst in die Hand nehmen und solche Verbrecher zur Strecke bringen. Denn die Justiz geht ja meistens auf „Schmusekurs“ und findet noch Toleranzen, die die Täter verschonen. Wer meinem Kind sowas antut, hat keine ruhigen Nächte mehr!

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