Wieviel Islamisten haben sich noch in Hochsicherheits-Jobs eingeschlichen?

Der Düsseldorfer Flughafen zeigt mit erschreckender Deutlichkeit, dass sich Islamisten, die mit dem ISIS Terrornetzwerk sympathisieren, bis aufs Rollfeld eines der größten deutschen Flughäfen vorschleichen können, obwohl dieser sicherheitsrelevante Bereich absolut sicher und geschützt sein muss. Wie kann es sein, dass solche Leute, die mit Terroristen sympathisieren und deren Ideologie verfolgen und gutheißen, in Deutschland ungehindert arbeiten können, ohne dass sie vernünftig geprüft und auf Herz und Nieren durchleuchtet werden?

Schlimmer geht es nicht, wenn man bedenkt, dass die Terroristen sich gerade Flugzeuge und andere Transportmittel aussuchen, um ihre Terrorbotschaften in der Welt zu verbreiten und möglichst großen Schaden durch Terrorakte, Zerstörung und Massenmord anzurichten. Dass solche Personen ungehindert am Düsseldorfer Flughafen direkt auf dem Roll- und Vorfeld Zugriff auf die großen Linienmaschinen haben, ist eigentlich unvorstellbar. Doch die Realität sieht anders aus. Wahrscheinlich nicht nur in Düsseldorf, sondern überall im Land tarnen sich menschenverachtende Terroristen hinter bürgerlichen und unauffälligen Jobs, um in aller Ruhe ihre Terrorakte zu planen und eines Tages umzusetzen. Der Islamisten-Alarm auf dem Rollfeld des Düsseldorfer International-Airports beweist, dass die Prüfungsgremien und Sicherheitschecks viel zu lasch sind und alle Fluggäste, Dienstleister und Personal gefährden, weil ISIS-Sympathisanten ungehindert ihr Unwesen treiben können. Zufällig aufgefallen sind jetzt drei männliche Personen, die zwar eine deutsche Staatsbürgerschaft haben, aber mit Migrationshintergrund aus islamischen Ländern ihre Ideologien weiterverfolgen und parallel zum deutschen Rechtssystem und -empfinden möglicherweise unbemerkt Terrorakte vorbereitet oder unterstützt haben. Die Bundespolizei und der Staatsschutz sind zwar sofort eingeschritten, als Fotos der Drei auftauchten, wo diese die Hände zum ISIS-Gruß erhoben haben, während sie auf dem Rollfeld Koffer in Flugzeuge verluden, dennoch kann einem Angst und Bange bei der Vorstellung werden, dass solche Gestalten beinahe ungehindert Bomben oder Sprengstoff mit in den Laderaum einer Verkehrsmaschine einladen könnten. Die Wohnungen der drei Mitarbeiter einer vom Flughafenbetreiber beauftragten Firma wurden umgehend durchsucht und Gefährderansprachen gehalten. Außerdem wurden die Mitarbeiter sofort vom Dienst freigestellt und ihre Ausweise eingezogen, so dass sie nicht mehr das Flughafengelände betreten dürfen.

Die Regionalpolitik in Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen ist entsetzt und bestürzt ob der Gefahr, die von solchen Leuten ausgehen kann, und die die öffentliche Sicherheit massiv gefährden. Dennoch fragt man sich, wie gut die Durchleuchtung von Mitarbeiter:innen in Deutschland funktioniert, wenn diese in sicherheitsrelevanten Berufen arbeiten. Es gibt zum Beispiel an Flughäfen ein Luftsicherheitsgesetz, dessen Paragraph 4 regelt, wie ein Sicherheitscheck abläuft. Offenbar muss dieser dringend überarbeitet werden, um solche potenziellen Verbrecher auszuschließen und überhaupt zu identifizieren. „Ein sicherheitspolitischer Skandal, der unbedingt Konsequenzen haben muss“, fordert Unions-Fraktionsvize Andreas Lindholz. Denn bei der Sicherheit im Flugverkehr darf es keine Kompromisse geben. Der Flughafen Düsseldorf wollte auf Anfrage auch anderer Medien keine Angaben zu dem Vorfall machen. Dass man sich dort in Schweigen hüllt könnte bedeuten, dass man begonnen hat, alle Mitarbeiter:innen nachträglich durchzuchecken und an neue Sicherheitsstandards anzupassen.

Lange war es ruhig um die vielen „Schläfer“ und Sympathisanten der islamistischen Terrorzelle ISIS, die garantiert überall im Lande legal und illegal wohnen und in Kontakt stehen mit der ISIS-Führung, die Befehle erteilt und zum Terror im Namen des islamischen Staates aufruft. Doch nun ist wieder einmal deutlich geworden, dass der Terror lebt, und eventuell nur die Ruhe vor dem Sturm herrscht, weil zurzeit keine Terrorakte ablaufen. Doch wie können wir uns und die Bevölkerung schützen? Eine Gefährder-Ansprache durchzuführen, reicht sicherlich nicht aus!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.