Neue Hinweise: Maradona – ausgenutzt und umgebracht

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Es kommen neue Beweise an den Tag, dass Diege Armando Maradona offensichtlich durch die gezielte  Falsch-Betreuung falscher Freunde nach seiner Hirn-OP und durch die Gabe von Medikamenten, Drogen, Zigaretten und Alkohol bewusst in den Tod getrieben wurde. Irgendwelche Personen aus seinem engeren privaten Umfeld sollen ihn immer wieder auf diese Weise ruhig gestellt haben. Nun untersuchen zehn medizinische Spezialisten und auch der Generalstaatsanwalt in Argentinien, was an diesen Vorwürfen dran ist und wer dafür zur Verantwortung zu ziehen ist.

Nach dem Tod des argentinischen Star-Kickers Diego Armando Maradona im vergangenen Jahr, wurden vorsorglich wichtige Organe von ihm entnommen und in Verwahrung genommen, weil man bereits bei seinem Ableben annehmen musste, dass ärztliche Fehler und andere unbekannte Umstände zu dessen Tod geführt haben könnten. Ab Montag dieser Woche werden  nun zehn Fachärte in Buenos Aires daran gehen und Herz, Leber und Nieren des Argentiniers zu analysieren. Man will wissen, welche Konzentrationen von Drogen, Alkohol und Medikamente in seinem Körper zu finden sind – und in welchen Konzentrationen. Es geht um den Vorwurf der fahrlässigen Tötung und um die Frage, ob Maradona heute noch leben könnte, wenn andere ihn nicht in die medizinisch bedenkliche Lage gebracht hätten, die offenbar zu seinem frühen Tod geführt hat. Eines scheint aber schon festzustehen: Die meisten der Menschen, die sich um ihn „kümmerten“ nachdem er auf eigenen Wunsch die Klinik nach seiner Kopfoperation verlassen hatte, wollten ihm eigentlich nichts Gutes, sondern lediglich sein Geld, seine Konten plündern und hatten Spaß daran zuzusehen, wie er so langsam dahinsiechte. Es gibt ein 35-seitiges Dokument, welches belegen soll, dass die Leute aus dem Umfeld Maradonas sich in Chat-Protokollen über die miesen Plänen zum Quälen und Ausnutzen des einstigen Star-Fußballers austauschten. Darin liest man von Spott, Hass und Verachtung. Deshalb behaupten die Töchter von Maradona jetzt: “Diese Leute haben ihn umgebracht!“ Nicht anders ist zu verstehen, dass die bekannten und sogenannten Freunde im regelmäßig Alkohol, Drogen und Zigaretten in sein selbst gewähltes „Exil“ in einem Privathaus vor den Toren der Stadt brachten.

Die Vorwürfe wiegen schwer, dass es in dem Haus im Country Club San Andrès in Buenos Aires, nur wenige Menschen gab, die ihm wohl gesonnen waren. Allein die dort angestellte Köchin kümmerte sich laut einem Protokoll um Diego, sie war es auch, die erste Hilfe leistete, als er zusammenbrach und kurz darauf starb. Am 25. November 2020 dauerte es ewig, bis überhaupt ein Krankenwagen kam, als man Maradona auf dem Boden liegend fand, so dass wertvolle Zeit verstrich. War er doch seit Wochen nicht mehr in der Lage gewesen, vernünftig zu gehen und zu sprechen, auch seine Augen wurden immer schlechter. Doch statt im Krankenhaus zu bleiben, wo er nach der Kopf-OP eigentlich behandelt werden sollte, brachten ihn die falschen Freunde lieber in den Country Club, denn man wollte den Zugriff zu seinem Geld nicht verlieren. Selbst die beiden Töchter versuchten vergeblich, den Vater zu überzeugen, eine Reha zu machen. Die Bedingungen im Haus der Bekannten war miserabel, ohne medizinischen Geräte, ohne ärztliche Aufsicht. Der Anfang vom Ende.

Selbst die Frau seines angeblichen Freundes Leopoldo Luque soll Unterschriften von Maradona gefälscht haben, um an Geld zu kommen. Und eine weitere dubiose Gestalt hatte in dem tödlichen Netzwerk die Aufgabe, ihn gefügig zu machen. Mit Tabletten, Alkohol und Drogen. Eiskalt und ohne Skrupel. Diese Alkohol- und Drogencocktails schädigten die angeschlagene Gesundheit mehr und mehr – am Ende konnte nur der Tod stehen. Und genau so passierte es. Nachzulesen in whatsapp-Chats, die die Gauner untereinander austauschten. Die Töchter Dalma und Gianinna sagen jetzt: „Er ist nicht gestorben, sie haben ihn umgebracht. Wir fordern einen Prozess und die Bestrafung der Verantwortlichen.“ Fest steht, auch gegen seinen Leibarzt Leopoldo Luque wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

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