900.000 Syrer wollen Europa stürmen

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Der verdammte Krieg in Syrien und dem Irak, den die Russen und auch der Schlächter Assad zu verantworten haben, bringt den Menschen dort viel Leid und Elend, aber uns Europäern droht eine Überflutung durch Flüchtlinge. Diese glauben, im „gelobten Land Deutschland“ und dem Rest von Europa die Lebensbedingungen vorzufinden, die sie vor Krieg und Elend schützen und wo es viel Unterstützung für wenig Gegenleistung gibt. Eine Hiobsbotschaft für alle Deutschen, die mit ihren Steuergeldern den Karren am Laufen halten, und die immer mehr zusammenrücken müssen, damit Platz für alle da ist. Ob das eine zukunftsträchtige Lösung ist, das wagen viele zu bezweifeln.

Wieder einmal spielt sich die BILD Zeitung als Sprachrohr der Flüchtlinge auf und lanciert mit dramatischen Formulierungen halbseitige Berichte über syrische Flüchtlinge, die aus Atareb oder Aleppo flüchten und ihre Appelle mit Hilfe der Boulevard-Zeitung aus Hamburg an Kanzlerin Merkel senden. Gerade an Angela Merkel, die immer wieder einknickt, wenn es darum geht, eine verträgliche Lösung für das wachsende Flüchtlingsproblem zu finden. Deren Machtradius aber mittlerweile so weit eingeschrumpft ist, dass ihr Wort bei Putin oder Assad auf taube Ohren stößt. Denn genau dort, bei den beiden Despoten, muss man den berühmten Hebel ansetzen, will man verhindern, dass mittlerweile 900.000 Flüchtlinge aus der Region um Idlib und Aleppo, die zu Hunderttausenden bereits in die Türkei vorgedrungen sind, weiter nach Deutschland und Europa ziehen. Erst wenn die Bombenangriffe auf die syrischen Provinzen aufhören, versiegt der Flüchtlingsstrom. Es droht ansonsten eine Wiederholung der Krise von 2015, für die ebenfalls Merkel verantwortlich ist. Die Frau, die mittlerweile so starrsinnig geworden ist, dass sie die politische Weiterentwicklung in Deutschland blockiert und den nachrückenden Politikern keinen Handlungsspielraum geben will. Weil sie nicht bereit ist, vom Kanzlerposten mit Anstand zurückzutreten!

Mit direkten Ansprachen über die BILD Zeitung wie: „So haben wir keine Wahl, Frau Merkel“, drohen die Syrer mit ihren Familien nach Deutschland als auch direkt in die Hauptstadt Berlin zu flüchten. Mit unmissverständlichen Appellen an die Kanzlerin, dass diese etwas gegen Putin und Assad und deren Bombardierungen tun solle, wird die Bundesregierung latent unter Druck gesetzt. Sollte weiter Krieg geführt werden, rollt die Karawane Richtung Deutschland und den Rest Europas. Einzig Erdogan, der sich auch keinen guten Ruf als Philanthrop, sprich Menschenfreund gemacht hat, kann derzeit verhindern, dass die Flüchtlingsroute in der Türkei an der Grenze endet. Doch auch der türkische Präsident ist ein Mensch mit Launen und Empfindlichkeiten: In dem Moment, wo er sich wieder einmal von Deutschland provoziert fühlt, lässt er die Flüchtigen weiterziehen. Zwar wissen diese, dass Europa wie Ungarn, Österreich oder Schweiz unbarmherzig die Grenzen abschotten, aber dennoch versuchen die Massen europäische Hauptstädte zu erreichen. Die türkischen Mauern sind dafür die letzten Bastionen, die sie erstürmen bzw. überwinden müssen.

Mittlerweile ist zu hören, dass syrische Aktivisten Europa und der Türkei sogar ein Ultimatum gesetzt haben. An Hauswänden haben sie Plakate entrollt, auf denen zu lesen steht, dass man gewillt ist gegen alle Widerstände die türkischen Blockaden zu überrennen. Sollte das gelingen, würden weitere Millionen nachfolgen, weil sie dem Beispiel folgen werden. Davor muss uns die Bundesregierung dringend schützen. Hier muss mit Weitblick bewertet und gehandelt werden. Emotionale Appelle dürfen nicht der Grund sein, die Zukunft Deutschlands und Europas aufs Spiel zu setzen. Es geht hier um viel mehr als um die momentane Flüchtlingssituation. Schließlich ist es ja nicht so, als hätten wir noch nicht genug getan, um zu helfen und um zu intervenieren. Gott bewahre, dass Angela Merkel nicht mal wieder emotionale vor rationale Entscheidungen stellt. Das würde unserem Land einen weiteren Schlag versetzen. Auch Griechenland, Spanien und Italien können ein Lied davon singen, wie es ist, wenn man nicht endlich die Menschen zur Umkehr bewegt.

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