Der große Rentenbeschiss!

on

Die Rente steht auf wackligen Füßen und kommt wie ein Patient daher, der bereits auf der Intensivstation liegt und nur durch „Vater Staat“ am Leben gehalten wird. Denn Jahr für Jahr muss    der Bund 116 Milliarden zuschießen, damit die Altersrente überhaupt an alle Berechtigten ausgeschüttet werden kann. Dabei wird das Thema „Ebbe in der Rentenkasse“ wie ein Tabu-Thema in der Politik gemieden und verleugnet. Jahrelang wurden die Fakten verdrängt, die große Koalition verstand es immer wieder, das lästige Thema an Experten weiterzugeben und über Prognosen und Mutmaßungen abzuschwächen und kleinzureden. Dabei ist unsere Rente ein einziger Sanierungsfall.

Rentendesaster in Deutschland

Die Rentenbeiträge der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen steigen immer weiter, es droht der Rentenkollaps und ein Zahlungsausfall. Es liegt zum Großteil auch daran, dass Beamte, Politiker:innen und Selbstständige nicht einzahlen, aber größtenteils satte Ruhegelder kassieren. Viele Selbstständige und Geringbeschäftigte fallen später auch den Sozialkassen zur Last, weil sie im Arbeitsleben nicht genug verdient oder nicht genügend zurückgelegt haben. Das ewige Gequatsche vom Renteneintritt mit 67 Jahren belastet nur diejenigen, die überhaupt die Rentenzahlungen stemmen, nämlich Millionen Arbeitnehmer:innen. Alle andere verabschieden sich meistens schon mit 62 in den Ruhestand, immer mehr Lehrer:innen lassen sich früher pensionieren und unsere Politikerinnen greifen so richtig fett ab, sobald sie 5 Jahre Regierungsarbeit nachweisen können. Dazu kommen Milliarden-Leistungen an Migranten, Flüchtlinge und solche, die unter Altersarmut leiden. Einziger Ausweg ist ein steigender Beitragssatz, der mal bei 14,9 Prozent lag, dann bei 18,6% und bis 2040 auf 25 Prozent hochschnellen wird. Ein Viertel vom Gehalt für die Rentenkasse. Die Verantwortlichen drücken sich vor der Wahrheit. Denn Fakt ist, dass die Rente überhaupt nicht sicher ist, was auch in einem aktuellen Statement der Bundesbank nachzulesen ist.

Wenn eines Tages klar wird, dass die Rente so nicht mehr finanzierbar ist, dann sind die Verantwortlichen aus der Politik längst abgetaucht und können sich ihrer Verantwortung entziehen. Denn für Lösungen muss man vorher sorgen, bevor das Kind im Brunnen liegt. Zumal die Konjunktur weiter abkühlt, wie der Industrieverband BDI in seiner Konjunkturprognose festgestellt hat. Erwartet wird nur noch ein Wachstum der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr in Deutschland von etwa 1,5% statt der prognostizierten 3,5 %. Aber das ist nicht das Entscheidende für den Einbruch beim Rentensystem. Wir haben die Kassen systematisch jahrzehntelang geschröpft, haben Gelder herausgezogen und andere Löcher gestopft. Haben nicht den Migrations-Wahnsinn reguliert und eine Obergrenze geschaffen, und haben europäischen Partnern aus der EU mit Milliardenbeträgen ausgeholfen. Der Strom der Wirtschaftsflüchtlinge, der nach Europa und nach Deutschland zieht, nur weil alle wissen, dass man in Deutschland auch ohne Arbeit und ohne eigenes Dazutun sehr gut durchs Leben kommt, wurde nicht konsequent unterbunden. Und so kommt es, dass Norbert Blüms Irrtums-Versprechen „Die Rente ist sicher“ immer mehr ins Wanken gerät. Wenn jetzt auch noch die Pensionsfonds der Betriebsrenten in Schieflage geraten, dann ist die Wirtschaftskrise vorprogrammiert. Die Niedrigzinsphase trägt ebenso dazu bei wie die Tatsache, dass es immer weniger Junge und immer mehr Alte gibt. Zur Geburtenstabilisierung Migranten mit vielen Kindern ins Land zu holen ist genauso absurd wie der Fakt, dass deutsche Altersrentner:innen zur Tafel gehen müssen, weil man deren Rente nicht adäquat aufstockt und deren Lebensleistung für unser Land nicht angemessen anerkennt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.